Der Rassauer Friulano Collio DOC von Castello di Spessa entfaltet die ganze Tiefe und Würze des Collio. Saftige Aprikose und reifer Pfirsich treffen auf Wildblumen, Akazie und einen feinen mineralischen Zug. Am Gaumen überzeugt er mit cremiger Fülle, präziser Säure und markanter Struktur. Und trotzdem elegant und lange anhaltend. Ein charaktervoller Friulano aus Capriva del Friuli, der nicht nur die italienische Sommeliervereinigung begeistert.
Anbaugebiet: Friaul
Boden: Ponca, ein für das Collio typischer Boden aus Mergel und Sandstein. Er speichert Wärme und Wasser, ist zugleich gut durchlässig und verleiht den Weinen Struktur, Mineralität und eine elegante Spannung.
Lese der Friulano-Trauben in den ersten 10 September-Tagen. Der mit viel Sorgfalt gewonnene Most gärt in Edelstahltanks bei kontrollierter Temperatur von 15 °C. Ein Teil des Mostes bleibt während der Gärung für einige Tage in Kontakt mit den Schalen, um zusätzliche Aromen, mehr Ausdruck und eine feinere Struktur zu gewinnen.
Nach Abschluss der Gärung verbleibt der Wein in Edelstahltanks und reift dort auf der Feinhefe bis Ende März. Anschließend folgt eine weitere Verfeinerung auf der Flasche. So entwickelt der Rassauer Friulano Collio DOC seine cremige Textur und seine mineralische Tiefe
Ihre besonderen Lagenweine aus dem Collio widmet die Kellerei Castello di Spessa historischen Persönlichkeiten und Familien, die das Anwesen im Laufe der Jahrhunderte prägten. Das Schloss und seine Ländereien rund um Capriva kamen Mitte des 16. Jahrhunderts als Mitgift an die Adelsfamilie Rassauer; Grundstein für eine mehr als 300jährige Herrschaft unter der dann angeheiratenen Grafenfamilie Della Torre. Das Lehen umfasste auch die Weinberge um Capriva im Collio, die schon immer zu den renommiertesten Lagen des Friauls zählten. Charakteristisch ist hier die sogenannte Ponca, ein Boden aus Mergel und Sandstein, der den Weinen Struktur, Mineralität und eine klare, elegante Spannung verleihen kann.
Perfektes Terroir für den Friulano Collio DOC. Die wohl charakteristischste Weißweinrebe des Friaul war bis 2007 als Tocai Friulano bekannt. Erst seither trägt sie, auch zum Schutz der ungarischen Herkunftsbezeichnung Tokaj, den Namen Friulano. Im Gebiet Collio und speziell im Bereich von Capriva zeigt die weiße Rebe ihre anspruchsvolle Seite. Verstärkt durch eine kurze Mazerationszeit auf den Schalen entsteht ein Friuliano mit viel Aromatik und Ausdruck, mit mineralischer Tiefe und cremiger Struktur. Auch zahlreiche Auszeichnungen unterstreichen die besondere Stellung dieses Cru-Etiketts!